Medien

Tipps für Eltern

 

  1. Gemeinsam surfen und Interesse zeigen
    Begleiten Sie jüngere Kinder beim Surfen und interessieren Sie sich auch bei älteren Kindern, was diese im Netz tun.
  2. Vorbereitet sein
    Leider ist es eine Realität, dass Kinder und Jugendliche im Netz auf Pornografie und Gewaltdarstellungen stossen und diese Inhalte sich via Smartphone verbreiten. Es lohnt sich deshalb, Kinder frühzeitig darauf vorzubereiten und immer wieder darüber zu reden, dass es auch viel Unschönes im Netz gibt, aber man darüber reden und dies so verarbeiten kann.
  3. Gesprächsbereitschaft signalisieren
    Bieten Sie sich als Gesprächspartner Ihrer Kinder an, falls diese im Netz auf Seiten stossen, die sie verwirren oder verstören. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Kinder zusätzlich eine professionelle Fachstelle kennen, wie z.B. 147.ch, an die sie sich wenden können, sollte dies einmal nötig sein.
  4. Regeln vereinbaren und durchziehen
    Geregelte Bildschirmzeiten, kein Computer im Kinderzimmer, kein Handyzugang in der Nacht, kein Handy bei Tisch.
    Kinder und Jugendliche brauchen Regeln und Grenzen. Es ist die Aufgabe der Eltern, ihnen diesen Spielraum aufzuzeigen und durchzusetzen. Erziehung ist Arbeit.
  5. Sich nicht in falscher Sicherheit wiegen
    Technische Hilfen sind kein zuverlässlicher Schutz, sondern höchstens eine begleitende Massnahme. Unterschätzen Sie Ihre Kinder nicht! Trotzdem lohnt es sich, sichere Einstellungen zu aktivieren, den Virenschutz und alle Programme aktuell zu halten und für jedes Kind einen eigenen Account einzurichten.
  6. Eingeständnis honorieren
    Wenn Ihnen Ihre Kinder gestehen, dass sie verbotene Inhalte konsumiert haben, bzw. auf Verstörendes gestossen sind, seien Sie stolz auf sie und honorieren Sie das Vertrauen, indem Sie das Gesehene gemeinsam im Gespräch verarbeiten, anstatt die Kinder zu verurteilen oder zu bestrafen.
  7. Alternativen anbieten
    Zeigen Sie Ihren Kindern, dass es Abenteuer auch live erleben kann. Gemeinsame Erlebnisse und Hobbies verstärken die Bindung und das Vertrauen.
  8. Wissen, wie's geht
    Machen Sie sich selber schlau und fit in Medienkompetenz und lassen Sie sich von Ihren Kindern zeigen, was es selber schon drauf hat. Die Kombination zwischen Ihrem vorausschauendem Tun und dem jugendlichen Übermut Ihres Kindes, etwas auszuprobieren, kann beide weiterbringen. Beispiele: gemeinsames Geocaching, einen Ferienfilm oder ein Hörspiel produzieren, digitale Postkarte erstellen oder ein neues Game testen...
  9. Selbstvertrauen stärken
    Nehmen Sie Abschied davon, Ihre Kinder vor allem Bösen beschützen zu können. Stärken Sie besser das Selbstvertrauen Ihrer Kinder und bereiten Sie sie auf Unbekanntes vor, um sie danach Schritt für Schritt und in Grenzen die Welt selber entdecken zu lassen.
  10. Individuelle Lösungen finden
    Jede Familie, jedes Kind ist anders und für jede Altersstufe gibt es andere Empfehlungen. Allgemeingültige Patentrezepte gibt es wie überall in der Erziehung nicht. Vertrauen Sie auf Ihr Bauchgefühl, finden Sie Lösungen, die für Ihre Famile stimmen und passen Sie sie immer wieder an.

 



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